lare, frische und süße Wasserr
Dass Francesco Petrarca sich nicht auf die Wasser der Lunigiana berufen hat, als er einige seiner berühmtesten Lieder erdichtete, ist allgemein bekannt. Vielleicht ist das nur ein purer Zufall, denn es ist ebenso bekannt, dass die Quelle der Valchiusa, auf die er sich beruft, gemeinsame Eigenschaften mit den vielen kräftig sprudelnden Quellen aufweist, die sich in der Lunigiana befinden.
Rein, frisch und leicht wie nur Quellwasser sein kann, hat der Wasserreichtum der Quellen von Equi Terme und dem herumliegenden Gebiet seit ältester Zeit den Pilgern und Reisenden Erfrischung geboten, ihnen so das Glück beschert von seinen Wohltaten zu profitieren. Nur wenige Kilometer von Ponte del Vegnuti entfernt kann man gegen allerlei körperliche Leiden therapeutisch behandelt werden und heilende Techniken in den mit Thermalwasser gefüllten Wannen genießen. Man kann auch von erholsamen Massagen und Kursen der Akklimatisierung und Wassergymnastik profitieren. Das transparente Wasser diese Gebietes, so einfach gesund und von so hoher therapeutischer Kraft, ist in der Tat imstande Geist und Körper zu entspannen und vom täglichen Stress zu befreien…
Wie oft habt ihr euren Durst stillen können, indem ihr direkt an der Quelle kristallklares Wasser getrunken habt? Wie oft habt ihr eure müden Glieder im sprudelnden Wasser von einer natürlichen Quelle ausruhen können? Und weiter: wie oft habt ihr in den Genuss von wohltuenden Einflüssen erfahren, die nur von reinsten Wassern garantiert werden können?
Auch das bietet die Lunigiana. Die Lunigiana bietet eine lange Kette von Thermalquellen, Brunnen, Waschplätzen und Wasserleitungen in einer Landschaft mit pittoresken Aspekten vom „locus amoenus“, so dass es nicht ungewöhnlich ist, vielmehr völlig normal, Leute anzutreffen, die am Rande der Strasse Trinkwasser aus einem der vielen Brunnen abfüllen.
Die Grotten von Equi Terme, reich an Stalaktiten und Stalagmiten, stellen ein wahrhaftiges Natur-Schauspiel dar, in dessen Innern heilende Wasser reich an Mineralsalzen emporfliessen.
Nur wenig weiter entlang der Strasse, die von Monzone nach Vinca führt, gibt es zwei sehr eigenartige Quellen: eine liefert „weißes“ Wasser, salzig, mit abführenden Eigenschaften; die andere hingegen liefert „schwarzes“ Wasser ( dank dunkler Algen, die sich dort bilden ), um Bluthochdruck gezielt zu behandeln.
Zu guter Letzt auch im Wald auf dem Gelände von Ponte del Vegnuti gibt es eine Quelle, wo einst der ganze Ort sein Wasser holte… wo einst auch der Bischof von Luni Halt machte, um das reine Wasser zu kosten und zu preisen.
Nur wenige Menschen können behaupten die Lunigiana wirklich zu kennen: nur indem man sie immer und immer wieder besucht, kann man eine tiefere Kenntnis von seinen Eigenheiten bekommen. Tatsächlich tauchen ständig neue Aspekte auf, die diese Region so besonders gestalten, und so lohnt es sich, sie immer wieder neu zu entdecken und intensiv zu erleben.
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